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Kyu-Prüfungen am 25.07.2014

Noch bevor unser Sensei Alex an der Turnhalle in Oberwesel eintraf, befand sich am 25.07.2014 bereits eine große Menge an Karateschülern vor Ort, die sich mit Fragen wie „Werde ich die Prüfung schaffen?“ oder „Werden wir vor der Prüfung nochmal gemeinsam üben?“ oder ähnlichen beschäftigten. Als es soweit war und Sensei Alex die Prüflinge, sowie die erschienenen Eltern begrüßte und die Hallentür aufschloss, stieg die Nervosität bei einigen um ein Vielfaches. Dennoch wagte man sich entschlossen in die von einigen unbekannte Turnhalle.
Zur Freude der Eltern stand eine Galerie zur Verfügung, von welcher sie die einzelnen Prüfungen ihrer Kinder unauffällig beobachten konnten. Die neue Umgebung und das breite Publikum schufen eine aufregende Atmosphäre, die diesen Tag zu etwas Besonderem machen würde.
Nach ein paar aufklärenden und motivierenden Worten unseres Senseis im Bezug auf den Verlauf der Prüfung, begann man zunächst mit einem gemeinsamen Aufwärmtraining, welches die angespannten Prüflinge etwas „auflockern“ sollte. Gleich darauf gab unser Sensei das Startsignal, das sich im Aufrufen der Anfänger äußerte. Alle 5 traten zu ihrer Weißgurtprüfung an und begaben sich in Position. Die Karatekas mussten sich jeweils alle in den Teilbereichen, dem Kihon, der Kata und dem Kumite unter Beweis stellen.
Wo Sensei Alex sich gegenüber den Anfängern recht hilfsbereit und tolerant erwies, zeigte er gegenüber den Fortgeschrittenen eine gewisse Strenge und achtete besonders auf Körperspannung, Kampfgeist und einer korrekten technischen Ausführung. Nach jeder absolvierten Prüfung erfuhren die Prüflinge nach einem internen Gespräch des Senseis und seinen Beisitzern das Ergebnis. Mal war eine ausführlichere Beratung nötig, wobei im Falle einer guten Prüfung nur ein Blickkontakt zwischen dem Prüfer und den Beisitzern ausreichte.
Letztlich erhielten alle Prüflinge eine Urkunde und bestanden somit erfolgreich ihre Prüfung. Dies wurde mit einem gebührenden Applaus und dem herzlichen Händeschütteln belohnt. Dennoch weiß nun jeder besser als zuvor woran er oder sie nun zu arbeiten hat, um seinen neuen Kyu-Grad im Training angemessen zu präsentieren.


Tamara Henrich



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Kyu Prüfungen am 06.06.2014

Am Freitag den 06.06.2014 war es mal wieder soweit. Fünf Karateschüler stellten sich der Herausforderung einer Karateprüfung, um einen weiteren Abschnitt ihrer Ausbildung im Karate-Do zu betreten. Doch wie immer kommt vor der Kür die Pflicht und diese ist bei einer Karateprüfung nicht ohne. Und besonders dann nicht, wenn die geforderten Leistungen unter den strengen und prüfenden Blicken von einem erfahrenem Prüfer und Karatelehrer wie Sensai Alexander Freund (3.Dan) zu zeigen sind. In einer durch die Sonnenstrahlen stark aufgewärmten Hallenluft und in voller traditioneller Trainingsbekleidung aus schwerem Baumwollstoff, dem sogenannten Karate-Gi, galt es Khion (Technikkombinationen aus Blocks, Schlägen, Tritten und tiefen Ständen), Kata (Formkampf gegen mehrere imaginäre Gegner) und Kumite (Zweikampf) zu meistern. Schnell wurde bei der Prüfung klar, dass eine gute Ausbildung und Prüfungsvorbereitung im Dojo (Trainingsraum) an diesem Tag Früchte tragen wird. Trotz einer natürlichen Nervosität der Schüler/innen machten alle Ihre Aufgabe gut. Besonders Tamara Henrich (3Kyu)überzeugte durch ihre tolle Leistung. Auch wenn sich alle über ihre bestandenen Prüfungen freuen durften, erinnerte Sensai Alexander Freund alle Schüler/innen schnell an das Wesentliche. Daran das es im Karate kein „ankommen“ gibt und niemand sich auf den Lorbeeren ausruhen kann. Nach der Prüfung ist vor der Prüfung. Und da Karate-Do ein lebenslanges Studium von Körper und Geist ist, darf das nächste Training nicht lange auf sich warten lassen. Trainingsmöglichkeiten gibt es ja reichlich unter der Woche. Jeder ist hier herzlich eingeladen vorbei zu schauen, mit zu trainieren und erste Schritte auf seinem persönlichem Karate-Do (Weg der leeren Hand) zu gehen.

Christoph Schneider

Lehrgang am Sonntag,20.10.13 früh aufstehen…

Lehrgang am Sonntag, schon um 11:00 Uhr. Am Sonntag um 11:00 Uhr?! Sollte ich teilnehmen? So früh? Am Sonntag! Lohnt sich das?
Der Lehrgang mit Sensei Gerhard Scheuriker (5. Dan Karate-Do) begann mit einem kurzem aber knackigen Aufwärmtraining um die großen Muskelgruppen in „Stimmung zu bringen „.Die erste Trainingseinheit fand unter Teilnahme aller Graduierungen statt. Im Zentrum stand die Abwehr des Oi-Zuki Chudan (gerader Fauststoß, mittlere Stufe Bauch bis Hals). Die Aufgabe der Angreifer fiel den höheren Kyu - und Dan Graden zu. Die Abwehr durch Soto-Ude-Uke (Abwehr mit dem äußeren Rand des Unterarms.) erfolgte durch die unteren Kyu Grade. Deutlich wurde, dass ein 50 kg schwerer Verteidiger den Fauststoß eines geschulten 120 kg schweren Angreifers nicht zunichte machen wird. Aber, dass er sich durch eine weiche Abwehr des Angriffs sehr gut verteidigen kann. Ein Ziel des Lehrgangs war es, weiche und harte Techniken unterscheiden und anwenden können. Das Zusammenspiel zu erkennen zwischen Abwehr und Angriff, Spannung und Entspannung und eben harten und weichen Techniken,. Diese Fähigkeit macht einen guten Karatekämpfer aus. Die richtige Bewegung einer weichen Abwehr wurde vorgemacht und durch uns im Partnertraining geübt. Sah ganz leicht aus, wenn Gerhard das vorführte. War aber im Selbstversuch nicht ganz so „easy“, wie sich herausstellte. Als Anfänger fällt das Harte offensichtlich leichter. Anschließend beschäftigten wir uns mit dem Darbieten einer Kata. Aufgabe war es, uns selbst zu fragen, wie wir unsere Kata zeigen wollen. Stehen für uns exakt ausgeführte Techniken im Vordergrund, oder werden schnelle und starke Techniken gezeigt? Soll die Kata Harmonie ausstrahlen? Soll sie den Kampf gegen reale Angreifer zeigen? Alles zu vereinen ist gerade für den Anfänger schier unmöglich. So gilt es seinen eigenen Schwerpunkt zu setzen.
Auch künftig muss sich diese Frage jeder selbst beantworten und die Darstellung einer Kata an seiner Antwort ausrichten. Einer Kata Herz und Seele zu verleihen, darum sollten wir uns in jedem Fall immer bemühen. Nach einer kleinen Stärkung folgte Teil 2 des Lehrgangs -Bunkai der Kata „Heian Shodan“-.Bunkai? Die Kata selbst ist ein verschlüsseltes Programm des Kampfes gegen imaginäre Angreifer. Das Bunkai entschlüsselt dieses Programm. Die Techniken, die in der Kata komprimiert aneinander gereiht und einst verschleiert worden sind, werden im Bunkai zusammen mit dem Oyo einer praktischen Anwendung zugeordnet. Gerade wir als Neulinge fragen uns oft: Wozu brauche ich die Ausholbewegungen? Was soll an dem Hikite (zurückziehen der gegenseitigen Hand zur Hüfte) sooo wichtig sein?

Gerhard Scheuriker zeigte, an zwei Techniken, was Bunkai bedeutet. Dadurch wurde auch klar, welche Aufgabe den Ausholbewegungen und dem Hikite zufallen kann. Die Technik Tettsui-Uchi (Hammerfaustschlag) wird oft als Befreiung aus der Umklammerung des Handgelenks gedeutet. Sie kann aber auch als Abwehr gegen einen Fußstoß zum Solar Plexus und zur Abwehr des unmittelbar darauf folgendem Angriff gegen den eigenen Kopf eingesetzt werden kann.
Die Ausholbewegung blockt den Fußstoß, die eigentliche Technik den Angriff zum Kopf. Age-Uke (aufsteigender Block, oberste Stufe Hals und Kopf) in der Anwendung als Abwehr gegen Faustangriffe zum Kopf geschult, kann auch als Angriff zum Ellenbogengelenk, der Achsel oder gegen den Hals eingesetzt werden. Das Zurückziehen der Faut zur Hüfte entfaltet eine ganz andere Bedeutung, wenn die zurückgehende Hand den Angreifer dabei festhält.
Eindruckvoll lernten wir so an nur zwei Techniken, was die Aussage von Begründer Gichin Funakoshi „Jede Abwehr ist auch ein Angriff“ „bedeutet.
Beim Partnertraining vergingen die 1,5 Stunden wie im Flug und die Oberstufe stand im Zentrum des Lehrgangs. Nach einer kleinen Pause folgte Teil 3 des Lehrgangs -Bunkai der Kata „Heian Godan“- Die Schwierigkeit im Oberstufentraining ergibt sich aus den schnellen Angriffen mehrer Gegner unmittelbar hintereinander. Der Druck auf den Verteidiger wird durch diese mehrfach, direkt aufeinander folgende Angriffe aufgebaut und sehr hoch gehalten. Angriffe gegen die Beine des Angreifers lagen ebenfalls im Fokus der Verteidigung. Der Angriff gegen sensible Punkte (Kyushotechniken) wurde angerissen und im Partnertraining umgesetzt.

Ich kann diese Art von Lehrgang nur jedem empfehlen der sein eigenes Karate verbessern möchte. Vieles Bekannte wurde vertieft aber auch Neues dazugelernt.
Ein paar blaue Flecke gab es gratis. Beim Schach wären sie fehl am Platz. Bei uns gehören sie einfach dazu. Ein gemeinsames Abendessen mit netten Gesprächen rundete den Tag ab. Bedanken möchte ich mich im Namen des Vereins bei Sensei Gerhard Scheuriker für seine freundliche Art, seine fachliche Kompetenz und die Hilfestellungen die er uns zukommen lies. Bedanken möchte ich mich auch bei unserem Sensei Alex für die Vorbereitung des Lehrgangs und die damit verbundene Arbeit.

Obwohl Sonntag war, und wir früh aufstehen mussten hat es sich gelohnt.
Harald Snyders



Oberstufen-Trainingslager in Wascheid 2013



War es die Angst vor dem Unbekannten in der tiefsten Eifel? Oder etwa die Sorge den Anforderungen eines Oberstufentrainings nicht gerecht zu werden? Oder lag es einfach an der fehlenden Zeit, warum wir nur zu viert nach Wascheid aufgebrochen sind? Wer weiß...
Aber einen Grund dieses Trainingslager zu bereuen gab es mit großer Sicherheit nicht!

Sensei Alex, Violeta, Réné und ich machten uns zu unterschiedlichen Zeiten auf in Richtung Westen. Bei einem leckeren Gnocci-Auflauf trafen wir uns zum ersten Mal in der Ferienwohnung Peter. Dort angekommen, tauschten wir uns über die zwei verschiedenen Wege aus, die uns jeweils zum Ziel führten. Wie aus dem Karate-Do bekannt, ist jeder Weg ganz individuell und läuft entweder über die schnelle Autobahn oder über die Landstraße, dem intensiveren und längeren Weg ;-) jedenfalls fühlten wir uns nach dem diesmaligen vierten Besuch in unserer Stammhütte wieder ganz wie zu Hause. Auch stand jedem von uns ein eigenes Schlafzimmer zur Verfügung wodurch Réné, Violeta und mir auch der Luxus gegönnt war, den sonst meist nur unser Sensei genoss ;-) Natürlich sind in Zukunft noch weitere vier bis fünf Betten belegbar...
Am selben Abend machte Alex uns auf das Trainingsprogramm aufmerksam, welches morgen, nach fast einstimmig entschiedener Wahl, um halb neun beginnen sollte. Wir bereiteten uns psychisch schon mal auf Kumite-Kombinationen vor, für die ein wacher Geist entscheidend werden würde. Dennoch ließen wir uns auf innigsten Wunsch Rénés darauf ein uns etwas niveauloses Fernsehen anzuschauen, wobei wir uns bis in die Frühe daran amüsierten.
Nach einem stärkenden Frühstück am Samstagmorgen wurde es Zeit für das sehnsüchtig erwartende Training. Bereits gekleidet in Karate- Gis, machten wir uns ans andere Ende von Wascheid, ( ca. 400 Meter) wo sich unsere diesjährige Trainingsstätte befand. Nach einem kleinen Kihon-Aufwärm-Programm, in dem sich schon einige Ansätze des folgenden Kumite-Konzepts zeigten, waren wir bereit. Es wurde nicht lange gefackelt und schon haben wir in Zweier-Gruppen die ersten Techniken ausprobiert und angewendet. Was erst für manchen sehr kompliziert erschien, hat sich nach und nach immer mehr eingeschliffen. Mit Tischen als Hindernissen bzw. als Begrenzungen wollte uns Sensei Alex näher bringen, wie man sich in einem engen Raum mithilfe eines Blocks elegant an den Angriffen vorbeibewegt und gleichzeitig einen Konter ausführt. In der zweiten Einheit, die sich fast ohne Pause direkt an die erste anschloss, wurde der Druck etwas erhöht, indem sich ein Karateka in die Mitte begab und den Zukis der anderen, mithilfe der geübten Techniken entgegen trat. Es waren mehrere Wiederholungen notwendig, was dieses Training als sehr intensiv auszeichnete und wodurch es bei allen Beteiligten zu steigernden Leistungen kam.
Der erste Aufenthalt im Dojo war nun beendet und wir kehrten zurück zu unserer Unterkunft, wo wir zu Mittag aßen. Dort verweilten wir ca. ein Stündchen und machten uns als vorbildliche Oberstufe wieder auf in eine dritte Trainingseinheit. Wir beschäftigten uns mit Geris, die wir auf unterschiedliche Weise blocken sollten. Wieder wurden wir aufgefordert zuerst eigene Ideen zu sammeln. Im Anschluss wurden uns dann die von Sensei Alex konzipierten Kombinationen zu Teil und übten diese auf dieselbe Weise wie in der Einheit zuvor... Erst zu zweit, dann in der ganzen Gruppe... Als große Herausforderung bestand die folgende Aufgabe darin, die hoffentlich noch eingeprägten Kumite-Kombinationen in Verbindung mit Zuki- Angriffen, mit den nun frisch angelernten Techniken, aufeinander folgend, als Ganzes anzuwenden... und zwar Technik für Technik, wie es die Reihenfolge vorgab. Die Angriffe kamen immer schneller und kraftvoller aus allen Richtungen geschossen, sodass man schnell reagieren musste... Aufgrund der guten Vorarbeit, also dem ständigen Wiederholen, hatten wir die Techniken soweit automatisiert, sodass diese Aufgabe von uns allen ganz gut gemeistert wurde. Damit konnten wir den anstrengenderen Teil des Tages abschließen und wendeten uns dem gemütlicheren Part zu...
Während unseres Aufenthaltes in Wascheid waren die Tage von einer sehr familiären und lockeren Stimmung durchzogen. Man hatte also viel Freiheit und konnte sich ausleben. Eine hat laut vor sich hin geträllert, ein jener zog sich die Laufschuhe an und joggte bei Nacht durch den Wald, ein anderer hat ein Nickerchen gemacht oder Fernsehen geschaut. Auch dieses Jahr verschlug es uns samstags nachmittags nach Prüm. Wie gewohnt schüttete es ordentlich, sodass wir dort angekommen, auf direktem Weg in ein kleines Café gingen und uns den Kuchen und die warmen Getränke schmecken ließen. Mit einer Hand voll Energie, in Form von Schokobons, machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant zum Abendessen. Stattdessen beschlossen wir ohne jegliche Absprache die Basilika Prüms zu betreten, die aufgrund ihres einzigartigen rotgefärbten Westbaus in der Stadt sehr auffiel. Dies war nicht das erste Mal, doch besonders war bei diesem Besuch, dass die ganze Kirche von wunderschönen Orgelmelodien erfüllt war, die von dem Organist auf der Empore ertönten. Dies schaffte eine melancholische aber auch teilweise feierliche Atmosphäre, wodurch der eine oder andere das Gefühl hatte sich auf einem Konzert zu befinden. Und währenddessen klatschte der Regen an die großen Fenster. Wir hatten viel Zeit die frühere Abtei zu erkunden... Als der Organist sein Training beendete, machte sich auch unser Hungergefühl langsam bemerkbar. Zu viert gingen wir von dort aus dann in das Stadtinnere, wo wir genug Auswahl an Lokalen hatte. Außerdem befand sich rechts von uns eine kleine Kneipe, wo wir die Möglichkeit hatten eine paar Partien Kicker zu spielen, ganz umsonst. Dies nutzen wir aus, um den Appetit noch mehr anzuregen. Letztendlich wurde der Hunger jedoch wahrscheinlich unterdrückt, weil meist nur der Sieg vor Augen war. Nach 7-8 Durchgängen verließen wir die Kickerarena und wechselten auf die andere Straßenseite. Denn bei Rudi's Kochtopf wartete schon unser Abendessen auf uns. Dort verbrachten wir dann einen gemütlichen Abend, wo unsere beiden Scherzkeckse den Eifeler Dialekt wie Eingeborene in der direkten Praxis anwendeten: Ein sehr amüsierender Nebeneffekt beim Trainingslager in der Eifel ;-) Nach einem langen Tag, machten wir uns dann in Alex' Auto nach Hause, wo die Müdigkeit aller sehr gut anzumerken war. Dennoch war der Tag noch nicht zu Ende... Bei gemütlicher Runde und Tele 5, ließen wir den letzten Abend ausklingen. Vor dem Schlafengehen riefen sich einige von uns, wenn nicht alle, bestimmt nochmal die Kumite-Kombinationen ins Gedächtnis...
Nach einer etwas stürmischen und regnerischen Nacht brach der letzte Tag an. Direkt nach dem ersten und letzten Mahl für diesen Tag ging es auf ins Dojo. Wir waren vorbereitet alle Kumite- Situationen wieder zu trainieren doch, dass sich die Reihenfolge nun verändert und sich Fuß- und Faustangriff abwechseln würden, kam etwas überraschend und setzte wieder einige Umstellungen voraus... Etwas Unzufriedenheit war natürlich unvermeidbar, doch wie es sein muss, entsprang daraus weitere Motivation. Mit diesem Training war auch unsere Aufnahmefähigkeit ziemlich ausgeschöpft, doch wir blieben in Einsatz und in ständiger Wachsamkeit bis zum bitteren Ende. Bei einer anschließenden Feedbackrunde teilten wir uns gegenseitig mit was wir von dem diesjährigen Trainingslager hielten.. Als Resultat kann man zusammenfassen, dass es für jeden ein gelungenes Wochenende war, bei dem es auch an Witz keineswegs gefehlt hat. Auch wurde das Training unserer Meinung nach sehr gut gestaltet und eingeteilt. Und wer hätte das gedacht: Sogar unser Sensei war zufrieden mit uns ;-) Es wurde Zeit unsere Koffer zu packen und die Betten abzuziehen. Abreisebereit, verbrachten wir die letzten Minuten gemeinsam im Wohnzimmer, wo wir die Hausbesitzer erwarteten. Nach Absprache und einem unvermeidbaren, aber freundlichen Geschwätz auf Eifler Dialekt mit den Gebrüdern Hacken, ging es für uns langsam die Haustür hinaus, wobei wir uns auch bei der Heimreise in zwei Gruppen teilten und zeitlich unterschiedlich fuhren.
Durch ein gutes, engagiertes und harmonisches, tolerantes Zusammenspiel der ganzen Truppe, hatte das diesjährige Spätsommertrainingslager viele positive Momente. Außerdem ist besonders Réné, für die Unterkunft und die Organisation der Trainingsstätte, zu danken. Ein großes Lob und Dank auch unserem Sensei, der das Trainingskonzept ausgearbeitet hat und auch unsere Wünsche, wenn vorhanden, immer erfolgreich in die Einheiten integriert.

Tamara Henrich

Bilder folgen.....




Sommerlager 2013




„Fährst Du mit ins Sommerlager?“ Mit dieser Frage begann für mich ein schöner Aufenthalt, in Urbach, das Sommerlager 2013 unseres Tokugishin-dojo.
Nachdem wir die knapp 90 km von Oberwesel bis in die Nähe von Neuwied hinter uns gebracht hatten, bezogen wir die Unterkunft und setzten uns zusammen um den Rest des Tages zu planen. Einkaufen, Essen zubereiten, aufräumen und das erste Training standen schnell auf dem Plan.
Einkaufen, Essen zubreiten, aufräumen… ja, wenn man gemeinsam an einem Tisch sitzt, sind das notwendige Erledigungen, für das, das tägliche, abwechslungsreiche Training aber mehr als entschädigte. Wir schafften es wirklich, bis auf einen einzigen Tag täglich zu trainieren.Unser Sensei sorgte für ein lehrreiches, angenehmes Üben von Abläufen und Techniken. Ein Training, bei dem auch viel gelacht wurde denn, natürlich funktionierte das neu gelernte nicht immer auf Anhieb. Aber vielleicht ist gerade das der Reiz an unserem „Sport“, eben mal über sich selbst lachen können, nicht alles zu verbissen zu sehen.
Gemäß dem Leitspruch “Bewahre Dich vor übertriebener Leidenschaft”(Kekki no Yu o Imashimuru Koto).
Trotzdem oder gerade deshalb konnte jeder sein eigenes Karate durch das „Entfalten des Geistes der Bemühung“ (Doryoku no Seishin o Yashinau Koto) verbessern.
Ich glaube, ich darf im Namen aller Beteiligten sagen: „Danke Alex.“. Das gute an der Unterkunft war auch, dass wir das ganze Gelände inklusive einer Wiese, eines Sportplatzes und einer Sporthalle uneingeschränkt nutzen durften. Von Nachteil zeigte sich aber der fehlende HOHE Zaun um die Wiese. Beim Volleyballspiel suchten wir doch des Öfteren den Ball in, auf oder jenseits einer Hecke.Das angrenzende Freibad sorgte ebenfalls für Abwechslung. Fraglich blieb uns aber bis heute, warum wir immer dann im Bad waren, wenn die Sonne nicht schien? Wie sollte man hier braun werden?
Spaß hatten wir aber auch ohne den wärmenden Stern. Ach ja, da war ja noch die „Nachtwanderung“. Den Sonnenaufgang wollten wir bewundern. So beendeten ein paar Verwegene um 03:30 Uhr ihren Schlaf und wanderten auf einen mit toller Aussicht gelegenen „Aussichtspunkt“ an dem wir gegen 05:00 Uhr eintrafen.
Leider befand sich dieser Punkt mitten im Wald und vom Sonnenaufgang sahen wir NICHTS.
Unserer guten Laune aber, tat das keinen Abbruch. Federball, Tischtennis, ein Besuch im neu angelegten Zoo von Neuwied und eine von Tamara und Rene geführte „Hallen-Olympiade“ rundeten unsere Aktivitäten ab.
Viel zu schnell war diese Woche vorbei. Eine Woche geprägt von Freundschaft und angenehmen Miteinander.

Für mich steht fest, ich fahre ich wieder mit, dann ins Sommerlager 2014.

Harald Snyders


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Karate-Trainingslager schafft Kraft

„Fünf Prozent mehr Brötchen“ – Beobachtungen eines Karate-Anfängers

Unter einem glücklichen Stern stand das alljährliche Trainingslager des Karatevereins „Tokugishin-Dojo“ in diesem Jahr vom 8. bis 10. März 2013. Ob es das fernöstliche Karma von uns 18 Karateka im Alter von 11 bis 54 Jahren war oder purer Zufall – dass wir beim Bäcker 42 Frühstücksbrötchen zum Preis von 40 bekamen, freute uns jedenfalls sehr, und wir starteten frisch gestärkt in ein packendes und erfüllendes Trainingsprogramm.
Mit dem Charme der 40er Jahre, rustikal-unverwüstlichen antiken Solinger Frühstücksmessern und Küchengeschirr aus dem zweiten Weltkrieg empfing uns das Haus Silvanus in Urbach bei Neuwied. Und selbst der Umstand, dass es bloß einen kleinen Kleiderschrank für sechs Personen und drei Duschen für die ganze Gruppe gab, nahm uns nicht die gute Laune. Im Gegenteil – es lehrte uns Bescheidenheit, Demut und Konzentration auf das Wesentliche.
Und das war natürlich unser Wille und Ehrgeiz, beim Karate unser Bestes zu geben und unsere Fähigkeiten zu steigern. Mit Hilfe unseres Dojoleiters Alexander Freund („dojo“ = japan. „Ort des Weges“ im Sinne von „Trainingsraum“) sollte uns dies gelingen – und noch mehr: Im Gegensatz zum regulären Training in Oberwesel, Rheindiebach, St. Goar oder Bacharach konnten wir im Trainingslager mit einem wesentlich genaueren Blick aufs Detail, mehr Vielfalt und einer stärkeren Betonung auf individuelle Bedürfnisse Karate erleben. Denn auch hier waren verschiedenste Kyu-Grade vertreten: vom Weißgurt (Anfänger) bis zum Braungurt (Fortgeschrittene), und wir alle erhielten hervorragende Möglichkeiten, auf unserem jeweiligen Niveau weiterzukommen.
Nicht wenige von uns hatten sich zum Ziel gesetzt, am Sonntag früh eine Prüfung abzulegen – nach der so manch einer stolz mit einer neuen Gurtfarbe die Halle verließ.
Auch schon am Freitagabend war die Arbeit am Detail das A und O der ersten Trainingseinheit: Hier galt es, sich immer wieder bewusst zu machen, die Kampftechniken so direkt wie möglich, ohne überflüssige, die Schnelligkeit hemmende Zusatzbewegungen und mit Kraft und Kampfgeist auszuführen.
Die Philosophie des Karatevereins ist einfach und sympathisch: Karate soll keine Gewaltbereitschaft fördern, sondern jedem Einzelnen die Chance geben, seine eigenen Grenzen und Schwächen zu überwinden – und natürlich, sich im Ernstfall verteidigen zu können. Dass man dabei in der Gruppe mit netten Menschen auch viel Spaß haben kann – z. B. mit einem abendlichen spannenden „Stadt-Land-Fluss-Turnier“, hat das Trainingswochenende aufs Beste bewiesen.
Wer Lust hat, die von Menschlichkeit, Disziplin, Kraft und Respekt geprägte Kultur des Karatesports kennenzulernen, ist jederzeit herzlich willkommen.

Enrico Ehlers

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Am Freitag den 22.2.13 begann ein neuer Anfänger/Schnupperkurs des Karatevereins Tokugishin-Dojo e.V., in Rheindiebach.

Zahlreiche Mädchen und Jungs lauschten aufmerksam unserem Sensei Alexander Freund, als er von der inneren Grundhaltung die für das Shotokan-Karate Voraussetzung ist, erzählte. Unter anderem stellte er klar: „Wer hier mitmachen will um jemanden in Zukunft besser angreifen zu können, ist hier falsch! Sich besser Verteidigen kann man im Notfall natürlich gebrauchen. Wir lernen hier beides.“ „Oberstes Ziel in der Kunst des Karate, ist weder Sieg noch Niederlage, sondern die Vervollkommnung des Charakters der Kämpfer.“

Die Neugierigen Kursteilnehmer konnten bei den Anderen Karates eine kleine Sequenz aus dem: „Kihon“(Basistraining), Kumite (Kampfübungen/Partnertraining), eine Kata (Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner in einer fest vorgeschriebenen Reihenfolge und aus Kata-Kumite (Anwendung der Kata mit Übungspartner/n), ansehen.

Danach blieb noch Zeit um die ersten Begrüßungsrituale und den Zenkutsu-Dachi (Grundstand) mit einem Oi-Zuki (Gleichseitiger Fauststoß im Vorwärtsgehen) mit unserem Assistentstrainer Rene Lugerd, auszuprobieren.

Zu sehen, dass bei den Karates in der Altersspanne bis Mitte Vierzig, jeder in seiner Geschwindigkeit einstieg und weiterkommt, motivierte auch die Erwachsenen, die direkt nach den Kindern ihren Anfängerkurs begannen. Wer nach diesem Kurs weiter trainieren möchte, kann dienstags nach Bacharach, mittwochs und freitags nach Oberwesel und/oder freitags nach Rheindiebach kommen.

Ellen Kaltwasser----------------------- weitere Bilder




Pünktlich um 11 Uhr begann am 27.10.2012 in St. Goar der lang ersehnte Lehrgang mit Sensei Gerhard Scheuriker (5. Dan Karate-Do). Im Gegensatz zu anderen Lehrgängen wurde, an diesem sonnigen Samstag, kein hochkompliziertes Kihon System erarbeitet und anschließend in Kumite Runden ausgeführt. Als Schwerpunkte wurden für diesen Tag Schnelligkeit und Techniktraining geplant. Das gemeinsame Training sollte auch gleich mit Übungen zur Steigerung der Schnelligkeit beginnen. Nach dem aufwärmen wurden mehrere Bahnen Kihon gelaufen und im Anschluss noch ein paar Kata. Drei Grundsätze sollten sich die 25 Teilnehmenden Karatekas für diese und kommende Trainingseinheiten auf die Fahne schreiben. Erstens: schnell wird man nur wenn man es auch wirklich will, zweitens: eine Technik muss schnell beginnen um auch schnell an ihr Ziel zu kommen und drittens: erlaub dir Fehler zu machen. Es war eine Freude mit ansehen zu können wie die Schülerinnen und Schüler in der ersten Trainingseinheit Fortschritte machten. Keinem fiel auf, dass die erste Einheit überzogen wurde, trotz der Tatsache, dass die ersten 1,5 Stunden lediglich vier unterschiedliche Techniken trainiert wurden.
Nach einer kurzen Pause in der man sich schnell etwas stärkte war das Unterstufen - Training angesetzt. Hier war das Ziel Vertrauen. Auf der einen Seite Vertrauen zu sich selbst haben, auf der anderen Seite auch Vertrauen zu seinem Trainingspartner haben. Es ist leichter gesagt als getan jemandem zu vertrauen den man zweimal die Woche zum Training trifft. Geübt wurde Tsukis zu schlagen. Wie soll man nun Vertrauen aufbauen beim Tsuki schlagen? Indem man die Tsukis in den Bauch seines Trainingspartners schlägt. Es sollte immer nur so fest (schnell) geschlagen werden, dass der Trainingspartner damit umgehen konnte, da kein wehklagen aus der Gruppe der Trainierenden zu hören war, durfte man annehmen das sich auch wirklich jeder daran hielt. Für viele war es neu einen Menschen zu schlagen, zu Anfang war viel Zurückhaltung zu sehen, die aber schon nach kurzer Zeit durch Verblüffung ersetzt wurde. Verblüfft waren viele darüber welche Energie in den eigenen Tsukis steckt und dass der Trainingspartner gar nicht aus Zucker ist und mehr wegstecken kann als man ihm zutraute.
Wieder verging die Zeit wie im Flug. So, dass die letzte Trainingseinheit für die Mittel- und Oberstufe beginnen konnte. Beginnen sollten die Karatekas mit einem Zirkeltraining, in schneller Abfolge sollte ein Teil der Gruppe ununterbrochen Angriffe ausführen, während der andere Teil zwei Kata hintereinander lief. Nach dem die Kata zweimal gelaufen waren wurde ein Wechsel durchgeführt, so dass jeder zwei Kata und unzählige Angriffe ausführte, selbstredend war hier Schnelligkeit gefragt. Die Schnelligkeit konnte man nur erreichen, wenn man die Techniken entspannt ausführte. Anfangs waren die Angriffe noch durch schiere Muskelkraft bestimmt. Im Laufe des Zirkeltrainings ermüdete dann die Muskulatur und man wurde langsamer, um dies abzustellen benutzten die Karateka ihre Körper zur Beschleunigung der Angriffe und erhöhten sogar noch ihr Angriffstempo.
Zum Ende der Einheit wurden noch ein paar Anregungen zu Kata -Interpretation gegeben, welche Anwendungen können sich hinter dieser oder jener Technik verstecken. Die Möglichkeiten, die sich in einer Kata verstecken scheinen unbegrenzt zu sein, dies zeigt einem auf anschauliche Weise, dass man egal wie weit man ist noch viel zu entdecken hat.
Es gab viel Neues zu lernen aber auch vieles bereits Bekanntes wurde weiter vertieft. Wir bedanken uns bei Gerhard Scheuriker für den tollen Lehrgang und unserem Sensei Alexander Freund, dass er uns diesen Lehrgang ermöglicht hat.

Rene Lugert------------------------------- weitere Bilder



Trainingslager in der Eifel

Ein Jahr ist seit dem letzten Oberstufentrainingslager vergangen, doch wieder fanden sechs motivierte Karateka den Weg in die Eifel. Gewohnt herzlich wurden wir von den
Hausbesitzern in Empfang genommen und durch die gepflegten Räumlichkeiten des Ferienhauses geführt. Nachdem alle ihre Betten bezogen hatten und die Verpflegung verstaut war, machten wir uns auf den Weg zum Bürgerhaus von Wascheid um uns dort umzusehen. Das Bürgerhaus wurde eigens zu Trainingszwecken angemietet. Wer sich noch an letztes Jahr erinnern kann, wird für diese Handlung äußerst dankbar sein, denn die Trainingseinheiten in der Garage des Ferienhauses waren bei 4°C doch sehr frisch. Im Bürgerhaus angekommen, wurde auch erst mal Gebrauch von der Heizung gemacht und der Raum für das Morgentraining am Samstag geheizt. In gemütlicher Runde ließen wir den ersten Tag ausklingen und bereiteten uns auf den nächsten Morgen vor. Morgens um 8Uhr klingelte dann der Wecker und warf die Bewohner der Hauptstr. 8 aus ihren Federn. Erholt und voller Tatendrang schlüpften alle Karatekas in die Anzüge und machten sich auf den Weg zum Dojo. Sensei Alex hatte ein Kumite Programm vorbereitet, mit dem jede Stufe auf ihrem Niveau arbeiten konnte. In einem mehr oder weniger flüssigen Ablauf glitten die Übenden durch das Dojo und begegneten einander mit Angriffen und Blocktechniken. Abends wurden dann die Karate- Gi gegen Straßenkleidung getauscht und wir ließen es uns in Ullis Kochtopf gut gehen. Der letzte Tag war angebrochen und schon war wieder Aufräumen und Packen angesagt. Nachdem das Gästebuch noch mit unserem Vereinslogo und einem Dankeschön versehen wurde, konnte das Ferienhaus übergeben werden. Die letzte Trainingseinheit wurde wie die Einheiten am Vortag gut aufgenommen und alle trainierten die letzten Stunden in der Eifel. Bei der Abschlussbesprechung konnte nochmals jeder seine Ideen und Wünsche für das nächste Mal kundtun. Zum Abschluss an dieses tolle und lehrreiche Trainingslager besuchten wir noch die Basilika in Prüm. Hier hatten wir das Glück, genau in der halben Stunde anzukommen in der die Jesus Sandalen zu besichtigen waren.Auf der Heimfahrt erkannten wir dann, dass zwei Navigatoren zwei zu viel sind und fuhren über Umwege in die Heimat. Die Besetzung für das nächste Trainingslager in Wascheid steht wohl schon wieder fest aber zur Beruhigung aller, kann man versichern, dass noch weitere Plätze frei sind.


Bericht von Rene Lugert-------------------- weitere Bilder



Trainerlehrgang Teil 2

Hochmotiviert trafen wir uns am Samstag dem 01 Oktober 2011 zum zweiten Teil des „Trainerlehrgang 1“. Wie im ersten Teil wurden hier sämtliche Techniken der Unterstufe (9.-6. Kyu, Weiß- bis Grüngurt) behandelt. Nach dem selbstständigen Aufwärmen wiederholten die Lehrgangsleiter Sensei Pascal Petrella (6.Dan), Sensei Gerhard Scheuriker (5.Dan) und Sensei Nico Ibscher (4.Dan) das bei dem letzten Lehrgang Erarbeitete und zeigten eindrucksvoll , wie wichtig die korrekte Ausführung einer jeden Technik für den lernenden Schüler ist. Zum Einen ist es das Ziel des KSKD (Kase Ha Shotokan Ryu Karate-Do) die Techniken des Karate-Do effektiv auszuführen und zum Anderen müssen die Techniken fördernd für die Gesundheit sein. Dies führt dazu, dass man genau verstehen muss wie die Technik funktioniert und wirkt. Um die Techniken besser zu verstehen bekam jeder Lehrgangsteilnehmer die Möglichkeit auftretende Fehler bei einem Trainingspartner zu erkennen und zu korrigieren.

Da nicht nur die zwei Trainingstage, sondern auch die überzeugende Organisation bei allen Karateka zu vollster Zufriedenheit waren, möchten wir uns an dieser Stelle bei Sensei Alexander Freund (3.Dan) und seinem umfangreichen Helfer - Team für die tollen und lehrreichen Tage bedanken.

Bericht von: Réné Lugert

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Sommerzeltlager 2011 in Seibersbach





Am 16 Juli war es endlich soweit, fuhren wir mit der Karateabteilung Vesalia 08 Oberwesel e.V. zusammen nach Seibersbach in unser Sommerlager. Dort angekommen haben alle gleich das Haus mit Wiese und Feuerstelle erkundigt; die Autos mit Proviant wurden ausgeladen, und die Schlafplätze wurden ausgesucht. Nachmittags war das Wetter mit uns, so konnten wir verschiedene Ballspiele durchführen. Holz für unsere Feuerstelle, wurde klein gesägt um später unser Abendessen zu sichern. Die Nacht zum Sonntag war für manch einen kurz, dennoch wurden (fast) alle morgens schon um 8 Uhr von unserem Sensei, Alexander Freund mit der Trillerpfeife geweckt. Nach dem Frühstück hatten wir beschlossen, da es immer noch regnete, kein Training durchzuführen sondern nach Rheinböllen ins Schwimmbad zu fahren. Dort verbrachten wir 4 spaßige Stunden mit Wasserball, tauchen oder einfach nur zur Entspannung. Müde und auch hungrig kehrten wir zum Lager zurück, und machten uns an die Arbeit um das Abendessen vorzubereiten. Am Montag wechselte das Wetter immer wieder, also sind wir nach Rheinböllen in den Hochwildschutzpark. Es war für uns alle ein tolles Erlebnis, mit bloßer Hand Tiere zu füttert oder streicheln (die Fische natürlich nicht), und auch wir machten kurz Rast zum Trinken und essen. Nach ein paar gescheiterte Versuche, hatten wir es auch geschafft ein Gruppenfoto zu machen ohne das ein lustiges Reh durchs Bild lief. Natürlich ließ uns der Regenschauer auch diesmal nicht im Stich und so hatten wir auch Regen bei den Lamas, Bisons, Wildschweinen und nachher beim Spielplatz. Die Sonne kam aber kurz vor 15 Uhr raus, so konnten wir die Vogelschau besuchen, und viel Interessantes über den Roten Milan, Uhu, Wüstenbussard, und Schleiereule Krümel erfahren. In Seibersbach wieder angekommen, bereiteten wir unser Abendessen vor. Als nach dem Abendessen ein Papa uns mit Eis überraschte waren alle überglücklich. Anschließend hatten wir ein tollen Spieleabend. 2 Mannschaften mussten gegeneinander antreten. Es wurde gemalt, getastet, Handstand gemacht, Reisgewicht geschätzt , (was gar nicht einfach war), Krückenlauf , Musik erkennen, Boule, Toastbrot essen mit Backhandschuhen, Zöpfe wurden geflochten , so hatte unser Sensei auch ein Crashkurs im flechten absolviert. Jeder hat dazu beigetragen, dass es bis zum Schluss lustig und spannend blieb, und so gewann eine Mannschaft ganz knapp. Später am Abend konnten wir wegen dem Regen (mal wieder) nicht am Lagerfeuer sitzen, und so hielten wir uns unter dem überdachten Platz auf, das gleichzeitig auch unser Essplatz war. Dort saßen einige bis spät in die Nacht. Egal ob man müde war am nächsten Tag, um 8 Uhr wurden alle aus den Betten gepfiffen! Am Dienstagmorgen fehlte der schrille Pfeifton, was uns sehr positiv wunderte, denn anstatt des Pfiffes, wurden wir mit Musik geweckt, was wesentlich angenehmer war! Selbst das Wetter war endlich besser gelaunt, Sonnenschein und warm! Unser Plan für den Tag war zu wandern. Nach ca. 6 km Fußmarsch hatten wir unser Ziel erreicht, das Hochsteinchen im Soonwald, das mit 648 m NN, die zweit höchste Erhebung im Rhein-Hunsrück-Kreis ist. Vor uns stand ein hoher Aussichtsturm aus Metall. Die Grundsteinlegung für den 18 m hohen Turm erfolgte am 03.April 1893. Von oben bietet der Turm einen Ausblick über Hunsrück, Mittelrheintal bis in den Taunus. Zurück am Haus gab es zum Abendessen gegrilltes und Beilagen. Da das Wetter endlich mitspielte versammelten wir uns ums Lagerfeuer, dort wurden wir mit Gitarren Klängen unterhalten, und manch einer sang lauthals dazu. Es wurde viel erzählt und gelacht. Das Holz neigte sich dem Ende, einige gingen schlafen, andere blieben sitzen, es wurde spät und später…..Der letzte Morgen begann mit dem üblichen Ritual. Nach dem Frühstück mussten wir schweren Herzens unsere Sachen packen und sauber machen. Nach einem kleinen Vitamin-Imbiss fuhren alle nach Hause. Trotz des unglücklichen Wetters war es ein gelungenes Sommerlager, in dem alle viel Spaß und gelacht haben. Dazu das Sprichwort des Sommerlagers: “Das Glück kommt zu denen, die lachen “ Wir freuen uns schon auf das nächste Sommerlager 2012.

Bericht von: Violeta Sabados



KSKD Trainerausbildung Modul T1



Am Samstag den 04.06.2011 war es endlich soweit, die lang ersehnte Trainerausbildung „Technik 1“ stand an. Aus ganz Deutschland reisten Karate-Do Trainer an um ihre Fertigkeiten im Umgang mit Schülern zu festigen.

Bei dem Trainerlehrgang „Technik 1“ werden alle Abwehrtechniken, Stände und Angriffe des Karate-Do der Unterstufe (9. – 6. Kyu, weißer bis grüner Gurt) aufgebaut und erklärt. Hinzu kommt noch, dass sich einschleichende Fehler erkannt und behoben werden.

Für dieses nicht ganz einfache Unterfangen empfing Sensei Alexander Freund 3.Dan in Oberwesel Sensei Pascal Petrella , 6. Dan, Sensei Gerhard Scheuriker , 5.Dan und Sensei Nico Ibscher, 4. Dan unter deren Leitung der Lehrgang stattfand.

Rund 30 Karateka lauschten den Ausführungen der drei Lehrgangs - Leiter.

Viele Informationen und Trainingsmethoden wurden an die teilnehmenden Trainer weitergegeben um das hohe Niveau des KSKD (Kase Ha Shotokan Ryu Karate-Do)zu halten und an die wissbegierigen Schüler in den eigenen Dojo´s weiterzugeben. Dank der Leidenschaft aller teilnehmenden Karateka war dieser Lehrgang ein voller Erfolg und dank der vielen freiwilligen und engagierten Helfer wird auch der zweite Teil der Trainerausbildung im Oktober 2011 in Oberwesel stattfinden, was alle sehr freut.



Kyu Prüfungen


Bestandene Kyu Prüfungen

Das erste Halbjahr ist gerade um und schon wurden wieder Gürtel - Prüfungen abgelegt. Immerhin 11 Karateka stellten sich am Mittwoch, 01.06.2011 in Oberwesel, den prüfenden Blicken von Alexander Freund und seinen Beisitzern Annabel Lautebach und Rene Lugert. Die starke Teilnehmerzahl aber auch die überzeugenden Leistungen der Prüflinge sind Zeugnis für die Qualität des Trainings. Die Trainer haben ihre Schützlinge mal wieder gut vorbereitet und diese haben ihr Können in der Prüfung entsprechend demonstrieren können, so dass am Ende alle wohlverdient bestanden haben:  

Zum 9.Kyu (weiss): Jason Helig

Zum 8.Kyu (gelb): Leopold Grund, Claudio John, Mandy Ostwald, Raphael Ostwald, Alisha Jabusch, Daria Mudersbach, Jürgen Hubrath, Violeta Sabados und Thomas Lenz.

Zum 5.Kyu (blau): Martin Grebert





Frauen SV Kurs



"Ich werde mich zukünftig anders verhalten..."

Frauen Selbstverteidigungskurs des Tokugishin Dojo e.V. und Vesalia 08 Oberwesel e.V. war ein voller Erfolg. Am vergangenen Samstag, 09.04.2011 führten der Tokugishin Dojo e.V. und der Vesalia 08 Oberwesel e.V. einen Selbstverteidigungskurs für Frauen durch. Der Kurs stand unter dem Motto "Gefahren erkennen" "Gefahren vermeiden"  und "Gefahren bewältigen". Geleitet wurde der Kurs von  Alexander Freund, Karatetrainer zusammen mit Armin Denecke, Kung Fu Trainer, es wurde den Teilnehmerinnen im Alter ab 16 Jahren Wichtiges zum Thema Gefahrenprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung vermittelt. Dabei wurde nach einer kurzen theoretischen Unterweisung in den Bereich Notwehr,  Gewalt und der Kriminalität schnell in die Praxis übergegangen. Neben einfachen aber dennoch effektiven Selbstverteidigungstechniken wurden immer wieder Verhaltenstipps eingebaut. Die 6 Stunden des Kurses vergingen wie im Fluge. Am Ende konnte jede Teilnehmerin die erlernten Techniken in einer Abschlussübung mit den Trainern trainieren.Es war ein anstrengender, teilweise schweißtreibender Kurs in der Rheinfelshalle in St. Goar. Am Ende zeigten sich alle jedoch begeistert über die Inhalte des Kurses, aber auch über die eigenen (Grenz-)Erfahrungen. Alle Frauen bestätigten auch, dass sie die gegebenen Tipps zukünftig berücksichtigen werden. Die Nachfrage nach einem Aufbaukurs, aber auch weiteren derartigen Grundkursen werden Alexander Freund und  Armin Denecke gerne aufgreifen.



Trainingslager in Raversbeuren 2011

Trainingslager 2011

Schon lange Zeit zuvor, stieg die Vorfreude auf das diesjährige Trainingslager. Genau am 11.03.2011 um 15.00 Uhr war es dann soweit. Zu diesem Zeitpunkt trafen sich insgesamt 13 Karatekas, einschließlich unseres Sensei Alexander Freund, vor der kleinen Turnhalle in Oberwesel. Unser Ziel war der Ort Raversbeuren, der sich bloß ein paar Kilometer vom Flughafen Hahn befindet. Dort angekommen erwartete uns ein (evangelisches) Freizeitheim, indem wir uns für dieses Wochenende aufhielten. Sofort besichtigten wir unsere 3-tägige Unterkunft und machten uns gleich damit vertraut. Auffallend war bei der Ankunft auch die Grünanlage, auf der wir so einige Katzen beobachten konnten. Zudem stand uns Karateka der Versammlungsraum des Hauses zur Verfügung der dann für uns zum zentralen Punkt wurde, denn dieser wurde für ganze 6 Stunden unser kleines Dojo (Trainingsort). Nach dem wir unser Gepäck ausgeladen hatten, quartierten wir uns in unsere Zimmer ein, indem man freie Auswahl an betten hatte. Nicht lange und wir tauschten unsere Straßenkleidung gegen Gis (Trainingsanzug) ein. Um Punkt 18:00 Uhr begann unsere erste Trainingseinheit, in der wir hauptsächlich Kumite-Kompinationen (Partnertraining) praktizierten. Das Training, welches von unserem Sensei Alex sorgfältig vorbereitet und durchdacht war, basierte auf einem bestimmten Motto: „(entspannt) durch die Wand!“ Dieser Satz fiel im Unterricht sehr oft, der jedoch nicht wörtlich zu nehmen ist. Es heißt, man solle seine physischen und psychischen Grenzen überwinden und seine Techniken durchziehen. Besonders die Willensstärke stand hierbei im Vordergrund und sollte verbessert werden. Zusätzlich spornte uns das Abendessen an, das während unserem anderthalbstündigen Training im Backofen auf uns wartete, denn kurz nach unserem Training, hieß es: „Mahlzeit für Alle!“ Wir schoben die Tische und Stühle des Gruppenraumes beisamen und genoßen das von Violeta frisch zubereitete Essen, die sich über die Tage um unser leibliches Wohl kümmerte. Abschließend gönnten wir uns Freitagnachts noch einige Partien Kicker und Tischtennis, währenddessen schon die Ersten auf ihren Zimmern waren und schliefen. Dies war einerseits auch verständlich, denn am nächsten Tag bot sich niemanden die Chance später als 7 Uhr aufzustehen, (was auf eine ganz bestimmte Person zurückzuführen ist).
Der Samstag kam schon um 9:00 Uhr in die Gänge, als die zweite Einheit erfolgte. Wie gewohnt begrüßten wir uns auf traditionelle Weise, was somit auch bedeutete, dass das Bild von Gichin Funakosi nicht fehlen durfte. Der Unterreicht wurde zudem genau mit der Frage eingeleitet: „Wer ist die Person auf diesem Bild eigentlich?“, die Sensei Alex an uns weitergab. Gichin Funakoshi lebte von 1868 bis 1957 un dmachte das Karate-Do populärer. Er selbst war Sensei und besaß einige Zeit lang sein eigenes Dojo. Geboren wurde er auf der japanischen Insel Okinawa. Das Training war zum Teil eine Art Fortsetzung des vorherigen, Somit waren es die Kumiteübungen mit denen wir einstiegen. Nach kurzer Zeit ergänzte unser Sensei mehrere Techniken, kombinierte sie zu einem Ganzen und setzte sie abends um 18:00 Uhr fort. In der Wartezeit von 8,5 Stunden, die unter anderem für einen Spaziergang in der Umgebung von Raversbeuren herum genutzt wurde, hielt Sensei Alex eine Theoriestunde ab, in der wir uns mit der Geschichte und dem Verständnis des Karate-Do auseinander setzten. Ein wichtiger Punkt war beispielsweise, dass es im Karate-Do keinen ersten Angriff gibt, was uns später in der Praxis genauer demonstriert wurde. Auch studierten wir in der 3ten Trainingseinheit eine neue Kata (spezifischer Ablauf von Techniken gegen einen imaginären Gegner) ein, namens Teno-Kata, die für viele vorher unbekannt war. Durch das ständige Wiederholen prägte sich der Ablauf letztendlich ein. Auf das Training folgend räumten wir die Tischtennisplatte und den Kicker aus den Ecken, in denen wir sie verstaut hatten. Rene organisierte zur Entspannung ein kleines Kickerturnier , bei dem insgesamt 6 Paare gegeneinander antraten. Wenn es dann aber ernst wurde, kam jeder ins Schwitzen und fuchtelte hektisch mit seinen Kickerspielstäben herum. Die Nervosität war so groß, dass man sich kaum davor zügeln konnte nach jedem gewonnenen Spiel seine Arme in die Luft zu schmeißen und laut zu jubeln. So manch einer brachte seine Freude in einem kleinen Tänzchen zum Ausdruck. Am nächsten Morgen waren wir spätestens um 7:00 Uhr in der Frühe auf den Beinen, duschten uns und frühstückten gleich darauf, sodass wir wieder pünktlich um 9:00 Uhr mit unserer letzten Einheit beginnen konnten. Diesmal wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt, wobei die Unterstufe eine davon bildete und die Oberstufe die andere Gruppe. Parallel dazu wurde auch der Raum in zwei Hälften unterteilt. Links beschäftigte man sich mit Bratzen, rechts übte man Katas, in was eher die Unterstufe involviert war. Die Oberstufe verfolgte weiterhin der Perfektion im Kumite und musste sich bei komplizierten Kombinationen unter Beweis stellen, die schließlich zusammengeführt wurden. Auch die Teno-Kata kam nicht zu kurz und rundete das Ganze ab. Bevor wir unseren Trainingsraum verließen, setzten wir uns in einem Kreis zusammen, bei dem jeder einzelne sein Feedback abgab. Aus den einzelnen Aussagen konnte man erkennen, dass das Training für alle mehr als zufriedenstellend und sich als erfolgreich erwiesen hatte, denn auch die Einstellung hat sich im Bezug zu seine4m eigenen Karate-Do durch das, was wir an diesem Wochenende gelernt gaben, verändert und gebessert. Insgesamt waren die Unterrichtsstunden vielfältig und es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Die Zeit, die wir dort verbrachten, bestand also nicht nur aus hartem Training, Schweiß und blauen Flecken. Mit viel Witz und einigen unterhaltsamen Rätseln und Spielen wurde das Zusammensein nie langweilig. Das Trainingslager 2011 wird alle Mitglieder mit Sicherheit prägen und lange in schöner Erinnerung bleiben. Nicht zu vergessen möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die sich um die Organisation gekümmert haben und sich viel Mühe bei der Gestaltung des Trainingslagers gegeben haben!

Bericht von: Tamara Henrich (15 J.)

Prüfungslehrgang




Lehrgang

Am Sonntag den 06.02.2011, haben wir uns in St.Goar in der Rheinfelshalle getroffen um am ersten Lehrgang dieses Jahres teilzunehmen.
Trotz Sonntag waren zahlreiche Karatekas anwesend um unter der Leitung von unserem Sensei Alexander Freund intensiver zu trainieren.
Um 11:00 Uhr ging es für alle los. Zuerst mit aufwärmübungen, und dann
weiter mit der Kata Heian-Nidan. Es wurde eifrig trainiert 90 Minuten lang und nach einer Pause und einer kleinen Stärkung war die Oberstufe dran mit eine Kata, in dem mit Stöcken geübt wurde.
Die 90 Minuten waren wieder schnell vorbei. Nach der Pause durften alle
Teilnehmer noch mal zeigen was sie die erste Trainingsstunde gelernt haben.
Zum Abschluss haben wir alle noch ein Gruppenfoto gemacht.
Anschließend haben ein Paar Karatekas (ich auch) die Möglichkeit gehabt
Prüfungen zu machen. Die Aufregung war groß, doch alle haben auch wenn nicht so leicht, unter strenge Blicke, die Prüfung bestanden. Ein gemeinsames Foto durfte nicht fehlen. Gegen 17:00 Uhr ist unser Lehrgangstag zu Ende gegangen.
Wir danken unseren Sensei für den Schönen, lehrreichen
und lustigen Tag !

Dominik Sabados (11 J.)

Die erste Kyu Prüfung nach dem Anfängerkurs



Kyu-Prüfung

Am Freitag dem 26.01.2011 war für die Karatekas des Tokugishin Dojo e.V. und der Karateabteilung des Vesalia 08 Oberwesel e.V. ein bedeutender Tag. Es wurden erste Kyu-Prüfungen zum 9. Kyu nach erfolgreicher Teilnahme am Anfängerkurs abgenommen. Kyu Prüfung? Im Karatesport gibt es Kyu-Prüfungen ( Schülerprüfung ) und DAN-Prüfungen (Meisterprüfungen). In den Schülergraden gibt es neun Kyu-Grade angefangen vom 9.Kyu (Weißen Gurt) bis zum 1.Kyu (Braunen-Gurt). Die DAN-Träger haben dann den Schwarzen Gurt. Der nächste Kyu bzw. Dan-Grad ist natürlich nicht ohne Schweiß und Training zu erlangen. Zum ersten Schüler-Grad dem 9.Kyu stellten sich 5 Karatekas den kritischen Blicken des Prüfers. Die Prüflinge wussten, es wird keine leichte Prüfung werden. Die Aufregung war somit groß und viele Fragen mussten noch schnell geklärt werden. Zunächst wurde eine 10 minütige Erwärmung durchgeführt, die mit etwas laufen und kleineren Dehnübungen eröffnet wurde. Danach erfolgte die Prüfung für den 9. Kyu. Die Schüler hatten eine dreiteilige Prüfung zu absolvieren, die aus einem vorgegebenen Technikteil mit der Bezeichnung Kihon - Grundlage, Grundschule, Grundtechniken fünf vorgegebene Angriffe und Verteidigungstechniken mit der Bezeichnung Kumite - Partnerübung und einer Pflichtübung für den angestrebten Kyu-Gürtel namens Kata - Form, formale Übung, Kampf gegen imaginäre Gegner besteht. Nach bestandener Prüfung gab es eine Urkunde die den Karateschülern berechtigt den erkämpften Gürtel zu tragen. Trotz der großen Aufregung haben alle Prüflinge ihre Prüfung zum 9. Kyu bestanden. Alle Prüflinge- Alisha Jabusch, Daria Mudersbach, Thomas Lenz, Violeta Sabados und Jürgen Hubrath. Allen Prüflingen herzlichen Glückwunsch.





Unser Sensei beim Training in Rheinzabern



Um den Bericht zu lesen, klickt einfach auf den Link.

Bericht 02.10.2010


3.Platz bei der DM Formen 2010







3.Platz bei der Deutschen Meisterschaft Formen 2010 in Appenheim

Auch dieses Jahr machten wir uns am Samstag, den 25.09.2010 auf den Weg zur Deutschen Meisterschaft Formen 2010 in Appenheim. Große Hoffnung setzen wir diesmal auf Tamara Henrich (15.Jahre) die das letzte Jahr schon den 5.Platz bei der DM belegt hatte. Wir reisten mit unserem Trainer Alexander Freund 3.Dan Karate Do und einige Karateka aus unserem Verein zur Unterstützung an.

9:45 Uhr angekommen, meldeten wir gleich die Starterin Tamara Henrich zur Kategorie Junioren 13-17 Jahren an. Gegen 12:00 Uhr war es dann soweit, Tamara musste sich nun gegen harte Konkurrenten mit viel Wettkampferfahrung behaupten. Insgesamt nahmen rund 200 Aktive an den Wettkämpfen teil. Die Wettkämpfer mussten vor einer fünfköpfigen Kampfrichterjury, bestehend aus Experten verschiedener Stilrichtungen, ihr Können im Hardstyle (Kata-Form im Karate) unter Beweis stellen. Das erfreuliche Ergebnis der Meisterschaftsteilnahme war ein 3. Platz für Tamara Henrich.

Herzlichen Glückwunsch im Namen des gesamten Vereins!

Kata-Lehrgang



Auch dieses Jahr, fand am Samstag, den 23.10.2010 wieder ein gemeinsamer Kata-Lehrgang der Karate-Abteilung des SV Vealia Oberwesel e.V. und des Tokugishin-Dojos e.V. statt. Unser Trainer Alexander Freund leitete das intensive Training in der kleinen Turnhalle der Grundschule Oberwesel. Schwerpunkt war das Erlernen neuer Katas (Formen) und deren Anwendungen (Bunkai).

Ziel war es, dass jeder Farbgurt mindestens eine Kata weiter als in seiner jeweiligen Prüfung gefordert sein sollte. Des Weiteren sollte auch durch die Anwendung der Kata (Bunkai) mit Partnern das Verständnis der jeweiligen Kata vertieft werden.

Der Lehrgang war trotz des sonnigen Herbstwetters hervorragend besucht. 15 Teilnehmer widmeten sich einen ganzen Tag dem Karate.

Lehrgang mit Sensei Fugazza in Germersheim 27.11.

Bericht Lehrgang vom 27.11.2010

Am Samstag, den 27.11.2010, bot sich für einige Mitglieder der Vereine Vesalia 08 Oberwesel e.V. und dem Tokugishin - Dojo e.V. wieder die Chance ihr Karate zu perfektionieren.
Morgens um ca. 7:45 Uhr trafen sich insgesamt 8 Karatekas, die sich bei Schnee und Kälte auf den Weg zu einem besonderen Lehrgang machten. Dieser Lehrgang, der in Germersheim statt fand, wurde geleitet von Sensei Carlo Fugazza, welcher den 7. Meistergrad in Karate hat.

Für jeden von uns, der solch einen Lehrgang zum ersten Mal besucht hat, war dies sicherlich eine ganz neue und gute Erfahrung.
Die Trainingszeit wurde in vier Einheiten unterteilt. Um 10:00 Uhr begann das Training, welches speziell auf das Niveau der Unter- und Mittelstufe ausgerichtet war. Ab 11:30 Uhr begann das Training für die Oberstufe und endete ebenso nach anderthalb Stunden.

Dann war es Zeit um eine Mittagspause einzulegen, für die sogar eine Caféteria zu Verfügung stand, die sich neben der Halle befand. Dort konnte man sich z. B. Kuchen der auch Obst besorgen, was man sich nach den 3 Stunden hartem Training, das sich genauso auch auf die Kopfarbeit bezog, regelrecht verdient hatte.


Nicht mehr lange und das Training fing wieder an, mit demselben System vor der Pause: zuerst für die Unter- und Mittelstufe, dann war die Oberstufe dran. Der Lehrgang war für alle von uns sehr interessant und es hat Spaß gemacht selbst aktiv zu sein und dem was Sensei Carlo Fugazza uns mündlich vermittelt hat zuzuhören, auch wenn er zu 99 % in seiner Muttersprache, italienisch, gesprochen hat. Jedoch waren Karatekas anwesend, die ihn übersetzt haben, sodass jeder ihn indirekt gut verstehen konnte. Nachdem das Training für uns endete, war unser nächstes Ziel ein Weihnachtsmarkt, der sich in der Nähe befand. Da einige noch sehr hungrig waren, liefen wir dort direkt auf den ersten Imbiss zu. Ein kleines Orchester, dass typische Weihnachtslieder spielte, hebte die Weihnachtsstimmung an.


Nachdem wir den nicht allzu großen Weihnachtsmarkt erkundet hatten, hielten wir uns für eine kurze Weile in einem kleinem Museum auf, indem es zum einen warm war und man mehrere Jahrtausende vor Christus alte chinesische Töpfe und Vasen bewundern konnte. Als wir Ausstellungsstücke erforscht hatten, ließen wir uns abschließend noch ein gemeinsames Gruppenfoto von uns machen. Dann gingen wir zurück zu unseren kleinen Bus, mit dem wir uns um ca. 18:30 Uhr auf die Fahrt nach Hause machten. Unser stets wachsamer Sensei Alexander Freund übernahm für diesen Tag das Steuer und das mehr als 4 Stunden lang.

Schülerin, Tamara Henrich (15 Jahre)






Kyu Prüfungen

Bestandene Prüfungen am 04.06.2010

Gleich 11 Karateka der Vereine, Vesalia 08 Oberwesel und des Tokugishin Dojo e.V. bestanden am Freitag, 04.06.2010 ihre Gürtel Prüfungen. Darunter auch die Jüngsten .
Einige machten sicherlich ihre ersten Erfahrungen mit dem Ablegen einer Prüfung, aber gut vorbereitet von ihrem Trainer, und nach fleißigem Training in den Wochen zuvor, konnte nichts mehr schiefgehen.
Dem entsprechend sicher führten sie ihr erlerntes Programm vor und ernteten ein Lob des Prüfers, Alexander Freund, in Form der Übergabe ihrer Urkunde und neuen Gurtelfarbe, die sie verdient und sicherlich auch mit Stolz tragen dürfen.



Zeltlager 2010

Es ist nicht lange her, dass das Zeltlager vom 23.07. bis 25.07.2010 stattfand.
Diese 2,5 Tage und 2 Nächte, die wir dort in der Natur verbracht haben waren ein besonderes Erlebnis für alle Teilnehmer.
Für manchen war es zwar das erste Mal, doch war es bestimmt ein Grund beim nächsten mal wieder mit zu zelten, denn es wurde so gut wie nie langweilig.
Durch viele Spiele, wie z. B. Volleyball, Fußball, Bowl und auch anderen spontan neuerfundenen Spielen, wurden alle ständig auf Trapp gehalten, sodass sicherlich einige Kilos verloren gingen.
Doch schon die erste Nacht wurde ziemlich turbulent, da das Wetter nicht ganz auf unserer Seite war und es stark angefangen hat zu regnen. Danach folgten auch schon Blitze und Donner. Dieses Wetter ließ uns folglich ein paar Stunden in der Grillhütte verweilen, bei denen die exzellenten Spielkünste auf der Gitarre von Sensei Alex natürlich keinesfalls fehlen durfte. Das Unwetter verblieb bis morgens um 2:00 Uhr. Aufgrund des starken Windes waren leider auch nicht alle Zelte in der Lage standzuhalten und krachten schließlich in sich zusammen, sodass sich der eine oder andere einen neuen Schlafplatz suchen musste. Glück hatten diejenigen, die bloß eine kleine Pfütze in ihrem Zelt aufgefunden hatten.
Am nächsten Tag wurde das Wetter wieder milder und wir bekamen ab den Mittagsstunden an, viel Blau am Himmel zu sehen und konnten auch Sonne tanken. An diesem Tag machten wir uns auf den Weg zu einem Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Blick auf den Rhein und dem danebenliegenden Campingplatz gab. Dort legten wir eine kleine Pause ein und gingen den etwas steileren und beschwerlichen Weg zurück, denn es war bald Zeit für das Abendessen.
Nach dem Essen versammelten wir uns um das Lagerfeuer, das einen großartigen Anblick bot, wobei das Stockbrot nicht vergessen werden durfte. Nach und nach gingen wir alle auch in unsere Zelte und legten uns schlafen.
Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgewogenen Frühstück, machten sich alle daran ihre Zelte abzubauen und bereiteten sich auf die Heimreise vor. Die Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt und zuletzt machten sich auch die Erwachsenen auf den Weg nach Hause.
Mit Sicherheit bleibt diese Zeit für jeden von uns eine unvergessliche Erfahrung mit viel Spiel, Spaß und Action!

Geschrieben von einer Schülerin (15 Jahre)






Trainingslager

Ostertrainingslager des Tokugishin-Dojo vom 02. – 05. April 2010

Freitagmittag um 14.30 Uhr startete die Fahrt mit ausgelassener Stimmung und viel Elan in die Eifel. Kaum angekommen, begutachteten wir zunächst die Trainingsmöglichkeiten und legten direkt eine erste Trainingseinheit ein. Diese fand in malerischer Kulisse an einem kleinen Stausee in der Nähe unseres Ferienhauses statt. Für die meisten war dies eine ganz neue Erfahrung. Danach ließen wir den Abend mit gemeinsamen Essen und einer gemütlichen Runde mit Spielen ausklingen.
Der nächste Tag begann, wie alle folgenden auch mit dem gemeinsamen Frühstück und dem morgendlichen Training. Obwohl nur sechs Mann und Frau in dem „kleinen Dojo“ trainierten, war die Spannung und Freude bei den Übungen deutlich zu spüren. Jeder ging bis an seine Grenzen und wuchs mit den gegebenen Aufgaben. Im Fokus stand vor allem Kumite (Partner-Kampf), das uns immer Richtung Freikampf schulen sollte. Die kleine Gruppe erlaubte es dem Sensei auf die Schwächen und Wünsche jedes Einzelnen einzugehen, was im regulären Training nur schwer umzusetzen ist.
Zwei bis drei Trainingseinheiten wurden jeden Tag abgehalten, sodass jeder von uns eigene Fortschritte bemerkt hat.
Während dieser vier Tage haben wir sowohl unsere Fähigkeiten im Karate verbessert, als auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Teilnehmern gesteigert. Eine klasse Erfahrung, die jedem zu Teil werden sollte.
Abschließend möchten wir uns herzlich bei unserem Sensei Alexander Freund, der das Training leitete und bei René Lugert, der die komplette Planung übernommen hat, bedanken.

Im nächsten Jahr wird wieder ein Trainingslager angeboten, der genaue Termin wird frühzeitig bekannt gegeben.






Bestandene Kyu Prüfungen

Am Freitag, 18.12.2009 war es soweit, die Gürtelprüfung stand an.
Kinder und Erwachsene haben sich in den letzten Wochen sehr bemüht und hart trainiert.
Nach den strengen Richtlinien konnten nicht alle zur Prüfung zugelassen werden.
Aber wie es so schön heißt " aufgeschoben ist nicht aufgehoben"!! Es war keine leichte Aufgabe für die 8 Prüflinge. Von den sieben Kindern durften sich sechs zum ersten Mal beweisen. So nervös sie auch waren, bei der Prüfung lief alles wie geschmiert.
Danach folgte die Mittelstufe und Oberstufe. "Hoffentlich schaff ich es auch!?" fragte sich der eine oder andere Prüfling. Tamara Henrich und René Lugert waren nun an der Reihe und auch hier konnte man die Nervosität deutlich spüren. Prüfungserprobt und motiviert stellten sich Tamara und René der blau und braun Gurt Prüfung. Unter den strengen Blicken des Prüfers absolvierten alle ihr Prüfungsprogramm und konnten überzeugen.

Es haben bestanden zum 9.Kyu(weißer Gürtel):Malte Böhringer, Enzo Cestari, Dominik Sabados , Joshuar Kapell, Kevin Walter, Chiara Guerriero,

Zum 5.Kyu (grüner Gürtel): Tamara Henrich und zum 3.Kyu (brauner Gürtel) René Lugert.

Wir gratulieren allen ganz herzlich.

Lehrgang mit Sensei Gerhard Scheuriker



Wie in jedem Jahr fand am Sonntag, dem 22.11.09, wieder ein Karate-Lehrgang mit Sensei Gerhard Scheuriker (5.Dan, aus Karlsruhe) statt. Ausgerichtet wurde dieser vom Tokugishin-Dojo, unter der Leitung von Alexander Freund, in der Sporthalle Bacharach.

Aufgeteilt in der Unter- und Oberstufe verstand es Gerhard Scheuriker die Teilnehmer wie immer zu begeistern. Er gab in seinen Einheiten wertvolle Tipps und brachte so manch kleinen Karateka zu Höchstleistungen.
So standen Kihon (Einzelübungen) und Bunkai (Anwendungen) auf dem Plan. Mit dem Erlernten und neuen Impulsen konnte jeder Karateka etwas für sich mit nach Hause nehmen.

Im Mittelpunkt des Trainings von Gerhard Scheuriker stehen neben der korrekten Ausführung der Techniken in ihrer ursprünglichen Form im Hinblick auf ihre Funktionalität vor allem Übungskriterien wie die Stabilität der Positionen beim Kihon und richtiges Anwenden (Bunkai) der Techniken mit Partner.
Wenn Gerhard Scheuriker selbst die Übungen demonstriert, wird seine besondere Klasse deutlich und man erkennt, dass das, was er beim Lehrgang von den Teilnehmern abverlangt, durch kontinuierliches Training durchaus möglich ist.

Nicht nur der Lehrgang selbst, sondern auch die positive Resonanz bei den Lehrgangsteilnehmern, die tolle Stimmung rund um den Lehrgang durch die Mitglieder des Tokugishin Dojo´s waren Anlass, Sensei Gerhard Scheuriker für 2010 erneut einzuladen.

Der Verein bedankt sich bei allen Teilnehmern, Zuschauern, den Helfern die den Lehrgang mit Gerhard Scheuriker zu einem wunderbaren und lehrreichen Tag gemacht haben, der Groß und Klein viel Spaß bereitet hat.


Karate-Anfängerkurs erfolgreich abgeschlossen

der am 18. März 2009 gestartete Kinder-Karate-Kurs wurde am 15. Juli 2009 erfolgreich beendet.

Der Leiter der Karateabteilung, Sensei Alexander Freund, führte die Kinder mit Spiel und Spaß durch mehr als 10 Trainingsstunden. Der Kurs diente als Einstieg und ist Voraussetzung für das reguläre Training.

Während des Kurses erlernten die Schüler die wichtigsten Grundtechniken und die Basis Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner), wodurch die Kinder einen ersten Einblick in die Welt der Karatekas bekommen haben.

Ziel des Karate ist die Erweiterung der körperlichen und geistigen Mobilität, der Fitness, Koordination, Selbstbewusstsein und den Geist gemeinsam mit anderen Trainingspartnern zu stärken. Aber auch die Tatsache, dass der soziale und partnerschaftliche Umgang miteinander, sowie die Disziplin gefördert wird, steht für Alexander Freund im Vordergrund.

Der nächste Anfängerkurs, für Kinder ab 8 Jahren, startet 23.Sep. 2009 und findet jeweils mittwochs von 17 bis 18 Uhr statt. Natürlich sind auch Erwachsene herzlich Willkommen, es gibt keine Altersbegrenzung nach oben, zur Erlernung des Shotokan Karate.

Wir wünschen allen schöne Ferien und freuen uns euch anschließend wieder begrüßen zu dürfen.




Prüfungslehrgang 

Prüfungslehrgang 24.05.2009

Am Sonntag, dem 24.05.2009, haben wir uns in Oberwesel zusammengefunden, um trotz des schönen Wetters am von Sensei Alexander Freund, 2. Dan, geleiteten Lehrgang teilzunehmen.
17 Karatekas zwischen 8 und 40 Jahren haben den insgesamt sechs Stunden dauernden Prüfungslehrgang besucht und viel Neues mitgenommen und bereits Bekanntes vertieft. In zwei Trainingseinheiten à 90 Minuten wurde uns die Kata Heian Oyo beigebracht, die nicht nur für die Weißgurte eine Herausforderung war. Sie besteht aus Teilen der vier Heian Katas (Kata= vorgeschriebener Bewegungsablauf, der den Kampf gegen einen imaginären Gegner darstellt) und fordert sowohl körperlichen, als auch geistigen Einsatz. Trotz dieser Herausforderung haben sich alle gut geschlagen und jeder hatte ein Erfolgserlebnis, auch zur Freude des Sensei.

Nach einer kleinen Pause konnten im Anschluss an das Training noch Kyu-Prüfungen abgelegt werden. Unter dem Blick des Prüfers Alexander Freund und seines Beisitzers Andre´ Henrich wurden gute Leistungen von den elf Prüflingen gezeigt, und so gratulieren wir:

Marvin Rittweiler, Christel Klockner, Nils Böhringer, Daniel Klemmer und Philipp Belzer zum bestandenen 8. Kyu (gelber Gürtel);
Diego Henrich zum bestandenen 7. Kyu (orangener Gürtel); Tamara Henrich, Yasmin Moder, Sarah Herbrand und Matthias Braun zum bestandenen 6. Kyu (grüner Gürtel)

Und wünschen euch auch weiterhin viel Spaß und Erfolg im Karate, denn der Weg ist das Ziel.

gelungener Lehrgang in St.Goar

Pünktlich um 11 Uhr begann am 27.10.2012 in St. Goar der lang ersehnte Lehrgang mit Sensei Gerhard Scheuriker (5. Dan Karate-Do). Im Gegensatz zu anderen Lehrgängen wurde, an diesem sonnigen Samstag, kein hochkompliziertes Kihon System erarbeitet und anschließend in Kumite Runden ausgeführt. Als Schwerpunkte wurden für diesen Tag Schnelligkeit und Techniktraining geplant. Das gemeinsame Training sollte auch gleich mit Übungen zur Steigerung der Schnelligkeit beginnen. Nach dem aufwärmen wurden mehrere Bahnen Kihon gelaufen und im Anschluss noch ein paar Kata. Drei Grundsätze sollten sich die 25 Teilnehmenden Karatekas für diese und kommende Trainingseinheiten auf die Fahne schreiben. Erstens: schnell wird man nur wenn man es auch wirklich will, zweitens: eine Technik muss schnell beginnen um auch schnell an ihr Ziel zu kommen und drittens: erlaub dir Fehler zu machen. Es war eine Freude mit ansehen zu können wie die Schülerinnen und Schüler in der ersten Trainingseinheit Fortschritte machten. Keinem fiel auf, dass die erste Einheit überzogen wurde, trotz der Tatsache, dass die ersten 1,5 Stunden lediglich vier unterschiedliche Techniken trainiert wurden.
Nach einer kurzen Pause in der man sich schnell etwas stärkte war das Unterstufen - Training angesetzt. Hier war das Ziel Vertrauen. Auf der einen Seite Vertrauen zu sich selbst haben, auf der anderen Seite auch Vertrauen zu seinem Trainingspartner haben. Es ist leichter gesagt als getan jemandem zu vertrauen den man zweimal die Woche zum Training trifft. Geübt wurde Tsukis zu schlagen. Wie soll man nun Vertrauen aufbauen beim Tsuki schlagen? Indem man die Tsukis in den Bauch seines Trainingspartners schlägt. Es sollte immer nur so fest (schnell) geschlagen werden, dass der Trainingspartner damit umgehen konnte, da kein wehklagen aus der Gruppe der Trainierenden zu hören war, durfte man annehmen das sich auch wirklich jeder daran hielt. Für viele war es neu einen Menschen zu schlagen, zu Anfang war viel Zurückhaltung zu sehen, die aber schon nach kurzer Zeit durch Verblüffung ersetzt wurde. Verblüfft waren viele darüber welche Energie in den eigenen Tsukis steckt und dass der Trainingspartner gar nicht aus Zucker ist und mehr wegstecken kann als man ihm zutraute.
Wieder verging die Zeit wie im Flug. So, dass die letzte Trainingseinheit für die Mittel- und Oberstufe beginnen konnte. Beginnen sollten die Karatekas mit einem Zirkeltraining, in schneller Abfolge sollte ein Teil der Gruppe ununterbrochen Angriffe ausführen, während der andere Teil zwei Kata hintereinander lief. Nach dem die Kata zweimal gelaufen waren wurde ein Wechsel durchgeführt, so dass jeder zwei Kata und unzählige Angriffe ausführte, selbstredend war hier Schnelligkeit gefragt. Die Schnelligkeit konnte man nur erreichen, wenn man die Techniken entspannt ausführte. Anfangs waren die Angriffe noch durch schiere Muskelkraft bestimmt. Im Laufe des Zirkeltrainings ermüdete dann die Muskulatur und man wurde langsamer, um dies abzustellen benutzten die Karateka ihre Körper zur Beschleunigung der Angriffe und erhöhten sogar noch ihr Angriffstempo.
Zum Ende der Einheit wurden noch ein paar Anregungen zu Kata -Interpretation gegeben, welche Anwendungen können sich hinter dieser oder jener Technik verstecken. Die Möglichkeiten, die sich in einer Kata verstecken scheinen unbegrenzt zu sein, dies zeigt einem auf anschauliche Weise, dass man egal wie weit man ist noch viel zu entdecken hat.
Es gab viel Neues zu lernen aber auch vieles bereits Bekanntes wurde weiter vertieft. Wir bedanken uns bei Gerhard Scheuriker für den tollen Lehrgang und unserem Sensei Alexander Freund, dass er uns diesen Lehrgang ermöglicht hat.

Rene Lugert (Schüler von Alexander Freund)